Das Krankheitsbild der Borreliose
Die Borreliose ist eine bakterielle, ebenfalls von Zecken übertragene Infektion. Als klinische Frühform leicht erkennbar ist die auf der Haut lokalisierte Infektion - ein roter Fleck, die sogenannte "Wanderröte". Die Rötung kann auch ohne Behandlung verschwinden, die Infektion jedoch weiter voranschreiten.
Weitere Merkmale sind: Anschwellen der Lymphknoten (in der Nähe des Stiches), grippeartige Symptome, Schwellung der großen Gelenke.
Je nachdem, welche Organe befallen werde, kann es zu Muskel- und Gelenksentzündungen kommen, am Herzen können EKG-Veränderungen, am Auge eine Bindehautentzündung beobachtet werden. Besondere Bedeutung hat auch der Befall des zentralen Nervensystems mit den verschiedensten, schwer zu diagnostizierenden Krankheitsbildern.
Wird die Borreliose in den Frühstadien nicht erkannt und behandelt, so können sich im Spätstadium chronische Erkrankungen der Gelenke, des Nervensystems und selten auch des Herzens entwickeln!
Kann die Borreliose behandelt werden?
Im Gegensatz zur virusbedingten FSME kann die bakterielle Infektion der Borreliose mittels Antibiotika behandelt werden. Je früher der Therapiebeginn, desto höher sind die Heilungschancen.
ACHTUNG:
Eine FSME-Impfung schützt nicht vor der bakteriellen Erkrankung Borreliose.

